Ich hab noch eine 64 mit den kurzen Kabeln. Die Strippen (blau/grau und rot/weiß) kann man noch nach hinten ziehen. Die für Lampen, Dampf und Plus müssen um ca. 8cm verlängert werden.
Dieser kommt an den vorgesehenen Platz. Dr. W freut sich schon auf die künftigen Klänge zu seinen Füßen. Achtung: die um die Halterung herumführenden Strippen können sich beim Wiederaufsetzen unter dem Stehkessel quetschen. Ich hab eine halbe Stunde gesucht, um das zu finden ...
Der Dekoder steht quer auf dem Halter für die Lampenplatine. Er sollte sehr gut zentriert sein, weil er nur dann unter die Wölbung des Tenders und die Schräge der Kohlenschütte passt. Ich werde bei der nächsten Demontage etwas wegfräßen und eine Halterung zum Zentrieren einsetzen.
Die Strippen verlaufen auf der Rückseite zum Führerstand hin und sollten sehr sorgfältig liegen, was hier noch nicht der Fall ist.
Noch nicht eingebaut ist eine Schaltung für die lastgerechte Steuerung des Verdampfers und Führerstandsbeleuchtung.
Hier der Dekoder von hinten, darunter die Platine für die hinteren Lampen.
Um sich die Nerven zu schonen: 1) Verlauf der Strippen um die Lautsprecherhalterung und vor der Rauchkammerstütze immer wieder prüfen. Gerade vorn rutschen die dünnen Strippen der unteren Stirnlampen gern zwischen Kesselunter und -Oberteil.
Darauf achten, dass die beiden losen Platinen gut in der Rauchkammer landen.
2) Die hintere Griffstange beim Einstieg muss unten etwas nach vorn gezogen werden, damit die am Boden vorbei passt.
Wenn das weiß, kann man eine Stunde Fummelei sparen.
Nach dem Zusammenbau erst einmal CV1 auslesen, um auf Kurzschluss zu prüfen. Die Kalibrierungsfahrt muss noch folgen.
Geändert habe ich nur, dass das Spitzenlicht unabhängig von der Fahrtrichtung ist (F0 vorn, F2 hinten).
Die Leitern und Kolbenschutzrohre lassen sich bei R3 verwenden. Auch wenn er Vorläufer etwas schleifen könnte. Aber sieht besser aus.
Ich habe noch beim Vorläufer die Feder gegen eine schwächere ausgetauscht, da sonst die erste Kuppelachse fast abgehoben wird.
Beim Zerlegen für die Nachlackierung habe ich dann auch gleich den Dekoder ordentlich befestigt. In die Halterungen für die Lichtplatine hinten sind Einschnitte von oben erfolgt, in denen der Dekoder jetzt liegt. Kabelstrapse halten diesen mittels von Löchern im Boden
bei der sehr guten Detaillierung fehlte mir die Betätigung für die Pfeife. Also aus zum Bahnhof KbW und gucken, wie so was aussieht. War nix, Molli hat preußische Pfeifen ... Also ein paar Googlungen und ich hatte die Detailansicht.
Die Stange aus dem Führerstand ist 1mm Messing, geführt in 2 Splinten, die wiederum in 1,5 mm Messingrohr stecken.
Der Hebel am Ende ist aus einem seitlich 0,5 mm aufgebohrtem Splint gelötet.
An Pfeifenventile wieder 1 mm Messingdraht, am Ende gequetscht und mit 0,5 mm Bohrung. Der Zug ist 0,5 mm Stahldraht (stabiler als Messing)
Der Plaste-Einsatz musste natürlich raus. Aber es war nicht viel Luft drunter. Also Proton vorglühen und den Boden rausgefräst. Die Wand zum Führerstand hin ist nach unten ausgenommen worden, um die nachgerutschte Kohle besser darstellen zu können. Ein neuer Boden dichtet nach unten ab, da der Dekoder darunter liegt.
Die schönen Schilder von Beckert wurden mit einer 0,2 mm Korundscheibe aus der Platine gelöst und mit Sekunden-Gel und einer Schablone aus PostIt-Zetteln aufgeklebt. Reine Nervensache!